272) Jugendstilfigur „Die Japanerin mit Mandoline“ aus dem Hochzeitszug von A. Amberg. KPM Berlin 1912

Amberg, Adolph, geb. 31. Juli 1874 in Hanau, verst. 7. Juli 1913 in Berlin. Er war ein deutscher Bildhauer, Medailleur sowie Gestalter und Modelleur für Tafelschmuck aus Edelmetallen und Porzellan im Jugendstil. Studierte an der Berliner Kunstgewerbeschule dann an der Acadèmie Julian in Paris und an der Berliner Akademie. KPM Berlin erwarb von ihm unzählige Modelle.

  • Titel: Jugendstilfigur „Die Japanerin mit Mandoline“ in Unterglasurbemalung aus der 20 teiligen Figurenserie „Hochzeitszug“ von Adolph Amberg
  • Modell Nr.: 9221
  • Modell: Nach einem Modell von Adolph Amberg
  • Modellentwurf Februar 1908-09
  • Manufaktur: KPM Berlin 1912
  • Dekor: Nr. 140/431
  • Marke: Zeptermarke und Reichsapfel unterglasurblau, in schwarz 140/431, Jahresbuchstabe „M“. Am Sockel signiert „AMBERG“
  • Staffierung: Polychrom unterglasur staffiert
  • Masse: Höhe 28 cm
  • Literatur: Bröhan Museum „Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus 1889-1939“, Abb. auf Seite 126
  • Zustand:  Perfekt

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„Sabet Antiquitäten Berlin“ bietet Ihnen hier ein Meisterwerk der „Porzellanmanufaktur“ „KPM Berlin“.

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin wurde von Friedrich dem Großen am 19. September 1763 gegründet. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie allerdings in drei privaten Unternehmungen, die unter königlicher Förderung schon seit der Mitte des 18. Jahrhunderts versuchten, die Fertigung des weißen Goldes (Porzellan) in Berlin zu etablieren.
Das Firmensignet ist ein kobaltblaues Zepter, das auf jedes Stück gestempelt (vor 1837 gemalt) wird. Alle bemalten Stücke der KPM werden von den Malerinnen und Malern handsigniert. Die KPM ist auch heute noch eine Manufaktur, also sind alle von ihr hergestellten Geschirrteile und Zierporzellane Unikate.

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