430) Devisenkind “Je les dompte – Ich bändige sie”, Mod. Nr. F 16 nach M. V. Acier. Meissen Knaufzeit 1860 – 1924.

Acier, Michel Victor. Geb 1736 in Versailles, verst. 1799 in Dresden. Er war ein französischer Bildhauer und Modelleur, studierte an der Königlichen Akademie in Paris. Zwischen 1764 und 1784 war er selbständiger Modellmeister an der Meissener Porzellanmanufaktur. Seine Werke repräsentieren den Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus und stellen moralisch-sentimentale Genrefiguren aus dem Leben der bürgerlichen Gesellschaft dar.

  • Titel: Devisenkind “Je les dompte – Ich bändige sie”, aus einer Serie von 16 Devisenkindern,  M. V. Acier nach Zeichnungen von Johann Elias Zeissig alias Schönau
  • Porzellanmanufaktur: Deutschland, Meissen Knaufzeit 1860 – 1924
  • Modell-Nr.: F 16
  • Entwurf: Michel Victor Acier (1736 Versailles – 1799 Dresden)
  • Modelljahr: 1775
  • Marke: Unterglasurblaue Schwertermarke, geritzt “F 16”, gepresst “115”, in Schwarz “44.”
  • Beschreibung: Farbig bemalt, gold staffiert. Sogenannten Devisenkindern sind auf den Sockeln “Beischriften” in französischer Sprache, sog. Devisen angebracht. Dabei handelt es sich dabei um geflügelte Amoretten, die sich mit Herzen beschäftigen und sie “entflammen”, “zusammenbinden” und “verstossen”
  • Literatur: Bergmann “Meissener Figuren Modellnummern A 1 – Z 99”, Kat. Nr.199, Seite 104 und 296
  • Masse: Höhe 15 cm
  • Zustand: Bänder und Schere restauriert, sonst gut

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Sabet Antiquitäten Berlin bietet Ihnen hier ein Meisterwerk der Porzellanmanufaktur Meissen. Eine Porzellanplastik von herausragender Qualität. Diese Porzellanfigur “Krinolinengruppe” nach einem Modell von J. J. Kändler wurde von Hand der Meissener Künstlern sehr detailliert modelliert und staffiert.

Meißener Porzellan ist Porzellan aus der ersten europäischen und im 18. Jahrhundert lange Zeit führenden Manufaktur, die von ihrer Gründung bis zum Jahr 1863 auf der Albrechtsburg in Meißen, dann in einem eigenen Werk produzierte. Zum Symbol für die Manufaktur sind die gekreuzten Schwerter geworden. Die Schwertermarke hatte sich ab 1731, als alle Porzellane aus Meißen mit einer Marke versehen sein mussten, gegen die AR-Marke („Augustus Rex“) und denMerkurstab durchgesetzt. Zur Kennzeichnung qualitativ nur bedingt brauchbarer Ware, aber auch zur Kennzeichnung sogenannter Weißware werden nach der Glasur an den Schwertermarken Schleifstriche angebracht. Die ersten Markierungen dieser Art sind auf Teilen aus der Zeit um 1764 zu finden.

Hinweis: Wir weisen darauf hin das wir aufgrund nicht beeinflussbarer technischer Gegebenheiten nicht für eine farbgenaue Wiedergabe der fotografierten Objekte garantieren können und somit farbabweichungen zwischen Fotografie und Original möglich sind.