578) Klassizistische Tasse mit Untertasse. Meissen Marcolinizeit 1774 – 1814.

  • Titel: Klassizistische Tasse mit Untertasse
  • Manufaktur: Deutschland, Meissen
  • Ausformung: Marcolinizeit 1774 – 1814
  • Marke: Obertasse:  Unterglasurblaue Schwerter mit Stern, Presszeichen “23”, “A”, “30”, Untertasse: keine Marke
  • Staffierung: Aufglasur polychrom, Goldrand und -meanderkante, sepia-camaieu Malerei
  • Beschreibung: Klassizistische Form. Zylindrische Obertasse, vierkantiger “à la grecque” gebrochener Henkel. Untertasse mit flachem Spiegel, konischer Fahne, deren Aussenwandung in den Standring übergeht. Auf der Fahne und der oberen äußeren Tassenwandung königsblaues Band mit runden goldgerahmten Medaillons, darin antikisierende Portraits in sepia-camaieu Malerei
  • Masse: Untertasse: Durchmesser 13,5 cm, Höhe 3 cm, Obertasse: Höhe 5,5 cm, Durchmesser 6,5 cm
  • Zustand: Partieller Goldverlust, sonst altersgemäss gut

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Ein Meisterwerk der Porzellanmanufaktur Meissen. Eine Porzellanteller von herausragender Qualität. Diese Porzellan Motivteller mit drei spielenden Putten wurde handgemalt nach einem Motiv von Boucher.

Meißener Porzellan ist Porzellan aus der ersten europäischen und im 18. Jahrhundert lange Zeit führenden Manufaktur, die von ihrer Gründung bis zum Jahr 1863 auf der Albrechtsburg in Meißen, dann in einem eigenen Werk produzierte. Zum Symbol für die Manufaktur sind die gekreuzten Schwerter geworden. Die Schwertermarke hatte sich ab 1731, als alle Porzellane aus Meißen mit einer Marke versehen sein mussten, gegen die AR-Marke („Augustus Rex“) und denMerkurstab durchgesetzt. Zur Kennzeichnung qualitativ nur bedingt brauchbarer Ware, aber auch zur Kennzeichnung sogenannter Weißware werden nach der Glasur an den Schwertermarken Schleifstriche angebracht. Die ersten Markierungen dieser Art sind auf Teilen aus der Zeit um 1764 zu finden.

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